VentureView schreibt für Menschen, die Entscheidungen treffen. Gründerinnen und Gründer, die Kapital einsammeln, Leute einstellen und Risiken tragen. Wer auf dieser Grundlage handelt, muss wissen, wie wir arbeiten. Diese Seite legt das offen — einschließlich der Rolle, die KI in unserer Produktion spielt.
Wie ein VentureView-Artikel entsteht
Unsere Produktion hat vier Stufen. An jeder ist klar geregelt, was ein Werkzeug tut und was ein Mensch entscheidet.
1. Thema
Die Redaktion entscheidet, worüber wir schreiben. Wir arbeiten aus einem kuratierten Themenbestand über sechs Ressorts: Gründung und Startups, Wirtschaft und Märkte, Politik und Regulierung, Persönlichkeiten, Tools und Technologie, Gen Z und Lifestyle. Diese Entscheidung trifft kein Werkzeug. Sie ist die eigentliche redaktionelle Leistung.
2. Recherche
Wir arbeiten mit öffentlich zugänglichen Primärquellen: Geschäftsberichten, Gesetzestexten, Studien, Handelsregisterdaten, Interviews und Veröffentlichungen der Beteiligten. KI-Werkzeuge helfen uns, dieses Material zu finden und zu ordnen. Sie ersetzen die Quelle nicht. Was ein Werkzeug behauptet, aber nicht belegen kann, steht nicht im Artikel.
3. Entwurf
Ein erheblicher Teil unserer Texte wird mit KI-Unterstützung entworfen — auf Grundlage eines Stil- und Faktenrahmens, den die Redaktion geschrieben hat und verantwortet. Auch ein Teil unseres Bildmaterials wird generiert. Wir halten das für einen legitimen Einsatz von Technologie und sagen es deshalb offen, statt es zu verschweigen.
4. Prüfung und Verantwortung
Verantwortlich ist immer ein Mensch. Die Person im Autorenfeld steht für den Inhalt ein — für jede Zahl, jede Zuschreibung, jede Bewertung. Zwei Kategorien gehen grundsätzlich nicht ohne vorherige redaktionelle Freigabe online:
- Nicht verifizierte Kernaussagen. Lässt sich eine tragende Tatsachenbehauptung nicht an einer Quelle festmachen, wird der Text zurückgehalten, bis sie belegt ist — oder die Behauptung fällt raus.
- Rechtlich oder reputativ heikle Inhalte. Vorwürfe gegen namentlich genannte Personen oder Unternehmen, laufende Verfahren, Gesundheits- und Finanzthemen mit Handlungsfolge: Diese Texte prüft die Redaktion vor Veröffentlichung, ohne Ausnahme.
Was KI bei uns nicht tut
Die Grenzen sind wichtiger als die Möglichkeiten. Bei VentureView gilt:
- Keine erfundenen Zitate. Wir veröffentlichen keine Aussage, kein Zitat und kein Interview einer realen Person, das nicht tatsächlich so gefallen ist. Ein Werkzeug formuliert nie im Namen eines Menschen.
- Keine KI als Quelle. Ein Sprachmodell ist kein Beleg. Jede Zahl im Artikel geht auf eine nachvollziehbare Quelle zurück, die wir im Text nennen.
- Keine dokumentarischen Bilder. Generierte Illustrationen sind Illustrationen. Wir setzen sie nie so ein, als zeigten sie ein reales Ereignis, einen realen Ort oder eine reale Person in einer realen Situation.
- Keine redaktionellen Urteile. Was wir für berichtenswert halten, wen wir kritisieren und wem wir Raum geben, entscheidet die Redaktion.
- Keine Vermischung mit Werbung. Kein Werkzeug entscheidet, welche Anzeige neben welchem Beitrag steht oder ob ein Partner erwähnt wird.
Woran wir uns messen lassen
Jede Zahl in einem VentureView-Artikel hat eine Quelle. Wir nennen sie im Text, nicht im Kleingedruckten. Wenn wir uns auf ein Gutachten, eine Studie oder eine Statistik beziehen, steht dort, wer sie erhoben hat und wann. Datenpunkte ohne Herkunft sind Behauptungen, keine Berichterstattung.
Wir unterscheiden sichtbar zwischen Analyse und Meinung. Ein Leitartikel ist als solcher gekennzeichnet. Was in der Rubrik Meinungen steht, ist die Position der Autorin oder des Autors, nicht die des Hauses.
Wir schreiben über Märkte, in denen wir keine Position halten. Wo eine Verbindung besteht — geschäftlich, persönlich oder finanziell — steht sie im Artikel.
Fehler
Wir machen Fehler. Entscheidend ist, was danach passiert.
Wenn ein Artikel eine falsche Tatsachenbehauptung enthält, korrigieren wir sie — und zwar sichtbar. Wir löschen den Fehler nicht still. Am Ende des Artikels steht, was falsch war, was jetzt richtig ist und wann wir es geändert haben. Bei Fehlern, die den Kern eines Textes betreffen, steht der Hinweis oben.
Reine Sprachkorrekturen — Tippfehler, Grammatik — kennzeichnen wir nicht. Alles, was die Aussage verändert, kennzeichnen wir. Ein Fehler, der aus dem Einsatz eines Werkzeugs entstanden ist, wird genauso behandelt wie jeder andere: Er ist unser Fehler, nicht der der Maschine.
Sie haben einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns. Nennen Sie den Artikel, die Stelle und, wenn möglich, die Quelle, die dagegen spricht. Wir prüfen jede Meldung und antworten.
Werbung und Unabhängigkeit
VentureView finanziert sich unter anderem über Werbung, Partnerschaften und den Verkauf des Magazins. Wer bei uns wirbt, bekommt Reichweite — keinen Einfluss auf die Berichterstattung. Bezahlte Inhalte sind als Anzeige oder Sponsored gekennzeichnet, deutlich und vor dem Lesen erkennbar. Wenn Sie es nicht auf den ersten Blick erkennen, ist es unser Fehler.
Unabhängigkeit von Quellen
Wir lassen uns Artikel nicht vor Veröffentlichung von den Beteiligten freigeben. Zitate stimmen wir auf Richtigkeit ab, nicht auf Gefälligkeit. Wer mit uns spricht, kann darauf bestehen, korrekt wiedergegeben zu werden — nicht darauf, günstig dargestellt zu werden.
Kontakt
Korrekturen, Hinweise, Kritik: Kontaktseite. Wer hinter den Texten steht, sehen Sie auf der Seite Autoren. Rechtliche Angaben finden Sie im Impressum, Angaben zum Datenschutz in der Datenschutzerklärung.
Diese Standards gelten für alle Inhalte auf ventureview.de und im gedruckten VentureView-Magazin. Stand: 10. August 2026. Wir aktualisieren diese Seite, wenn sich unsere Arbeitsweise ändert.





