Start Leitartikel Impact Entrepreneurship: Profit und Purpose sind kein Widerspruch

Impact Entrepreneurship: Profit und Purpose sind kein Widerspruch

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Lange Zeit galt in der Wirtschaft ein unausgesprochenes Dogma: Ein Unternehmen hat primär die Aufgabe, Gewinne für seine Aktionäre zu maximieren. Alles andere – Umweltschutz, soziale Verantwortung, Mitarbeiterwohlbefinden – ist bestenfalls nettes Beiwerk. Diese Ära ist vorbei.

Eine neue Generation von Unternehmern denkt anders. Sie gründen Unternehmen, die explizit gesellschaftliche Probleme lösen wollen – und dabei profitabel sind. Impact Entrepreneurship heißt dieses Feld. Und es wächst rasant: Impact-Investitionen weltweit haben 2024 die Eine-Billion-Dollar-Marke überschritten.

„Das 21. Jahrhundert gehört den Unternehmern, die verstehen: Wer gesellschaftliche Probleme löst, baut das größte Business.“

Beispiele aus der deutschen Szene: Ecosia, die Suchmaschine, die Bäume pflanzt. Finanzguru, das Finanzbildung demokratisiert. Klima.Metrix, das CO₂-Reporting automatisiert. Was diese Unternehmen eint: Sie haben ein klares Why jenseits des Profits – und genau das macht sie anziehend für Talente, Kunden und Investoren gleichermaßen.

Die Botschaft für Gründer der nächsten Generation: Suche nicht nach einem Markt mit hoher Marge. Suche nach einem Problem, das wirklich gelöst werden muss. Dann baue das beste Produkt dafür. Wenn du es richtig machst, kommen Marge und Impact zusammen – und du baust etwas, das wirklich zählt.