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Verhandeln ist keine Kunst – es ist eine Pflicht. Und du machst es falsch.

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Die meisten Menschen akzeptieren das erste Angebot. Bei Gehältern, bei Mieten, bei Freelance-Projekten, bei Kaufpreisen. Sie sagen Ja, weil sie Nein unbequem finden. Das kostet sie im Laufe eines Lebens hunderttausende Euro.

Wer nie verhandelt, hinterlässt systematisch Geld auf dem Tisch. Studien aus den USA zeigen: Wer bei seinem ersten Job nicht verhandelt, verdient statistisch gesehen über ein Berufsleben hinweg rund 500.000 Dollar weniger – weil alle zukünftigen Gehaltserhöhungen auf der ersten Basis aufbauen.

„Das Schlimmste, was passieren kann, wenn du verhandelst? Sie sagen Nein. Und du bist genau dort, wo du vorher warst.“

Die Grundregeln des Verhandelns: Erstens – immer den ersten Schritt dem anderen überlassen, wenn möglich. Wer zuerst eine Zahl nennt, setzt den Anker. Zweitens – schweigen nach einem Angebot ist eine Technik, keine Schwäche. Drittens – verhandle nie mit einer einzigen Variable. Wer nur über Preis redet, verliert. Wer Zahlungsziel, Leistungsumfang, Laufzeit ins Spiel bringt, findet immer Raum. Verhandeln ist nicht unhöflich. Es ist professionell. Und wer es nicht lernt, zahlt den Preis – buchstäblich.