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Schlagwort: Gen Z & neue Arbeitswelt

40 Prozent der Gründer in Deutschland sind unter 30, 14,1 Millionen besitzen Aktien. Wie die Gen Z Arbeit, Kapital und Politik neu verhandelt.

Beim Aktienbesitz kommt der Zuwachs fast vollständig von den Jüngeren. Das Durchschnittsalter eines Bundestagsabgeordneten liegt dagegen bei 47 Jahren.

Drei Zahlen, ein Muster: Diese Generation baut, investiert und arbeitet anders – und ist dort, wo darüber entschieden wird, am schlechtesten vertreten.

Dieser Hub verfolgt das quer durch alle Ressorts. Wie die Gen Z gründet: digital, im Nebenerwerb, mit KI, oft neben dem Studium. Wie sie investiert: früh, per App, mit ETF-Sparplänen ab einem Euro – und mit denselben Fehlern, die jede Anlegergeneration vorher auch gemacht hat. Und wie sie arbeitet: Remote First heißt nicht Homeoffice für alle, sondern ein Unternehmen, das ohne Büro funktioniert, weil Entscheidungen schriftlich fallen und Wissen in Dokumenten liegt statt in Flurgesprächen.

Dazu die Konflikte. Die Viertagewoche ist in Deutschland längst kein Experiment mehr, sondern ein Politikum. Der Bürojob von 9 bis 17 Uhr ist nicht tot, er verliert nur seine Selbstverständlichkeit. Und die Schule, die diese Generation ausgebildet hat, lehrt nach wie vor eher Gehorsam als Denken.

Wir schreiben hier nicht über die Gen Z. Wir schreiben für sie – und rechnen nach, wo die Erzählung vom großen Wandel an der Statistik vorbeigeht.