Start Leitartikel Mental Health im Business: Das Tabu, das Gründer zerstört

Mental Health im Business: Das Tabu, das Gründer zerstört

0
23

Laut einer Studie der University of California leiden über 72 % der Startup-Gründer unter ernsthaften psychischen Belastungen – darunter Angststörungen, Depressionen und Burnout. Trotzdem ist mentale Gesundheit in der Businesswelt noch immer ein Tabuthema.Schwäche zeigen? Undenkbar. Therapie? „Ich brauche das nicht.“

Diese Kultur kostet Leben und Unternehmen. Was die erfolgreichsten Gründer der neuen Generation von ihren Vorgängern unterscheidet, ist nicht nur ihr Business-Verständnis – es ist ihre Bereitschaft, sich Hilfe zu holen und offen über Grenzen zu sprechen. Figuren wie Ben Horowitz, Elon Musk und Arianna Huffington haben öffentlich über psychische Krisen gesprochen. Das Ergebnis: mehr Authentizität, mehr Vertrauen, bessere Unternehmen.

„Du kannst kein Weltklasse-Unternehmen bauen, wenn du dich selbst ruinierst. Dein wichtigstes Asset bist du.“

Was wirklich hilft:Therapie normalisieren – auch ohne Krise. Peer-Gruppen mit anderen Gründern, die ehrlich über Druck sprechen. Klare Grenzen zwischen Arbeit und Erholung setzen. Und die Erkenntnis: Wer seine mentale Gesundheit schützt, schützt auch sein Unternehmen. Resilienz ist keine Frage von Härte – sie ist eine Frage von Pflege.